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Content Marketing und Content Management – Der Unterschied

Als UX Design Studio haben wir tagtäglich mit Content Management und Content Marketing zu tun. Doch was meinten die Begriffe und was haben sie miteinander gemeinsam?

18. Juni 2020, von Natalia

Original 18. Juni 2014, überarbeitet am 1.02.2021

Content Management

Der Begriff „Content Management“ umfasst alle Tätigkeiten, um Content also Informationen zu kreieren, zu verbreiten und zu verwalten. In vielen Fällen zählt dazu das Erzeugen, Veröffentlichen und Archivieren von Content. Auch die damit verbundenen Aufgaben wie z.B. Blogposts schreiben, Redaktionspläne ausformulieren etc. sind hier inbegriffen.

Content Management bezeichnet das Kreieren, Verbreiten und Verwalten von Informationen.

Der Begriff ist aber auch vor allem durch CMS, also Content Management Systeme, bekannt. Und hier zeigt sich genauer was Content Management umfasst: Das Eingliedern, Ordnen und Verwalten von Inhalten zum Beispiel auf einer Website oder einem Blog. Auch das ständige Aktualisieren von Pressemitteilungen, Kontakt-Adressen oder dem Intranet zählt somit im weiteren Sinne zu Content Management.

Wie wichtig das ist, können wir anhand dieses Blogbeitragss vermitteln. Das erste Mal veröffentlichen wir diesen 2014. Seitdem sind etwas mehr als sechs Jahre vergangen und etwa 150 neue Beiträge dazugekommen. Das bedeutet, dass alle Websites und damit ihr Content mit der Zeit wachsen. Deswegen ist es extrem wichtig, diesen gut zu verwalten.

Content Marketing

Content Marketing ist eine Marketing-Technik, die mit verschiedenen Inhalten, informativer oder unterhaltender Natur, die Stakeholder ansprechen soll. Das Ziel ist es, sie von etwas zu überzeugen oder sie z.B. als KundInnen zu gewinnen. Dazu zählen ebenfalls die Überlegungen, wo, auf welche Art und an wen der Content verteilt werden sollte.

Beim Content Marketing geht es darum, Inhalte zu erzeugen, die die Zielgruppe ansprechen, Vertrauen aufbauen und gegebenenfalls Meinungen zu beeinflussen. Guter Content soll gerne gelesen werden. Er macht „Lust auf „Mehr“ von diesem Unternehmen und kann auch Probleme lösen. Storytelling ist hier ein wichtiges Kapitel um bei den potentiellen Kunden oder auch Mitarbeitern Interesse zu wecken.

Beim Content Marketing werden Inhalte erzeugt, die eine bestimmte Zielgruppe ansprechen.

Hier treffen Content Management & Marketing aufeinander

Der/die Content ManagerIn kann zwar auch Content Marketing Aufgaben übernehmen. Wenn er/sie z.B. Blogposts für das eigene Unternehmen schreibt und damit direkt die Kunden anspricht. Ein/e Content ManagerIn könnte mit dieser Berufsbezeichnung aber genauso gut die Lagerstände in einem Online-Shop verwalten oder das Intranet befüllen.

Wie wir in einem unserer letzten Artikel schreiben – UX Writing & Content UX sind Kernelemente einer guter User Experience. Daher ist es essenziell, dass Unternehmen ihren Content und alle Aufgaben, die mit diesem zusammenhängen, durchdacht angehen. Die Texte sollen für UserInnen einen Mehrwert schaffen. Dabei soll der Content aktuell und sinnvoll verwaltet werden – hier treffen diese beiden also aufeinander.

Wenn ihr erst mit dem Content-Thema startet, empfehle ich diesen Artikel von Nielsen & Norman Group zu Content Audits.

Wie geht ihr eurem Content um – und fallen bei euch die Aufgaben zusammen oder werden sie eher getrennt behandelt? Wir freuen uns auf eure Meinung!

Natalia Sander

Meine Rolle bei Liechtenecker: UX/UI Designerin Wenn es weder IT noch Digitalisierung gäbe, wäre mein Beruf: Künstlerin Mein Herz schlägt für: das Leben, Menschen, frische Luft, schöne Farben und durchdachte Produkte.
2 Kommentare.
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1. Juli 2014 um 17:17

Hallo Frau Wedemayer,
Content kann in gewisser Art mit Inhalt übersetzt werden. Allerdings unterscheidet sich der Inhalt der für Content Marketing erstellt wird oft von jenem des Überbegriffes Content Management. Ein Beispiel: Ein Newsletter-Artikel, der von einem neuen Produkt erzählt, kann zu Content Marketing, also einer Marketingtechnik, gehören. Die Produktnummer, Lagerkennzahl und die Stückanzahl muss durch bzw. im Content Management zu finden sein, damit die Mitarbeiter diese Zahlen auch finden. Sie werden aber nicht unbedingt die potenziellen Kunden interessieren. Content bzw. Inhalte entstehen aber bei beiden Gebieten. Ist unser Ansatz jetzt etwas klarer? Wenn nicht, freue ich mich auf weitere Fragen 🙂

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1. Juli 2014 um 17:08

Liebe Frau Bauer,
als Nicht-Digital-Native (altersbedingt) möchte ich gerne den Unterschied zwischen Content und Inhalt lernen. Gibt es überhaupt eine klare Abgrenzung der beiden Begriffe? Wenn nicht, dann ist Ihre Definition von Content Management und Content Marketing leider nicht trennscharf:
„Erzeugen, ….von Content“ – Content Management
„Inhalte zu erzeugen, die in der …“- Content Marketing.
Mit freundlichen Grüßen

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