Obwohl ich auf HipHop eher nicht so stehe (außer "A Tribe Called Quest"), mag ich aber schon länger Graffitis aller Art. Die Kunst aus Sprühdosen ist besonders im urbanen Gefilde ein Ausdruck eines bestimmten Lebensgefühls.Wenn ich auf Reisen bin interessiert mich da auch immer die Streetart der verschiedenen Städte. Barcelona ist hierfür ein heißer Tipp. Da es in diesem Blog eher um Onlinethemen geht, hab ich diesmal einen Aufhänger gefunden, über Graffitis zu bloggen.
Graffiti Markup Language – kurz GML
Vor kurzem wurde eine auf XML basierende Auszeichnungssprache entwickelt um die Motionabläufe bei Graffiti-Malereien zu analysieren. Der umtriebige Evan Roth, seines Zeichen "BAD ASS MOTHER FUCKER" hat hier gemeinsam mit dem Graffiti Research Lab eine sehr spannende und vorallem anschauliche Software (Open Source) entwickelt.
Ziel war es, Bewegungsdaten von Graffiti-Zeichnern aufzuzeichnen, zu analysieren und als Files im selbst entwickelten Format in einer Datenbank zu speichern. “Graffiti-Zeichner können auf diese Art ihre individuellen Stile dokumentieren zu austauschen”, erläutert Roth.
Hier das sehr ansprechende Video:
Das tolle ist, da die Software Open Source ist und unter Windows/Linux und Mac läuft, kann es jeder geschickte Bastler selber austesten. Neben der Software benötigt man eine Webcam, eine Taschenlampe und einen Stift um die Motionabläufe selber auszuprobieren.
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