Eine Frage der Spekulative #1

Eine Frage der Spekulative Workshop #1

Vorletzten Dienstag war es soweit, unser erster Speculative Design Workshop „Eine Frage der Spekulative – Zukünfte erforschen und erfahren, den wir für euch veranstaltet haben, hat stattgefunden. Dabei setzten wir uns mit spekulativen Visionen über die Zukunft auseinander und damit, wie sich diese durch Brainhacking verändern könnte.

Wir wollen verantwortungsvoll mit unserer Zukunft umgehen und dementsprechend auch die Innovationen, die wir in unseren Alltag integrieren, sorgfältig auswählen. Doch wie weiß man schon bevor etwas neues im Alltag angekommen ist, welche Auswirkungen es auf uns haben wird? Man spekuliert! Und wie man das macht, haben wir den zukunftshungrigen Teilnehmern unseres Workshops gezeigt.

Eine Frage der Spekulative - Workshop Teilnehmer

Drei Schritte in Richtung Zukunft

Zwar können wir all diese Innovationen und neuen Technologien, die auf uns warten, noch nicht ausprobieren, aber wir können fühlbar machen, wie es wäre, wenn wir sie ganz selbstverständlich im Alltag verwenden würden. In Mittelpunkt unseres Workshops stand eine Frage:

Wie fühlt es sich an, in dieser zukünftigen Welt zu leben?

Natürlich ist die Zukunft nicht vorhersagbar, aber wir können sie – in mancher Hinsicht – durch unsere Aktivitäten im Jetzt formen und beeinflussen. Und um heute bessere Entscheidungen zu treffen setzten wir uns im Workshop kritisch mit unserer Zukunft auseinander indem wir drei Schritte in ihre Richtung wanderten und die Zukunft für uns fühlbar machten:

 

  • Schritt 1: Der Traum

Im ersten Schritt sahen wir uns an, was mit Brainhacking jetzt schon möglich ist und welche großen Träume sich dahinter verbergen. Von erfolgreichen Anwendungen in der Medizin oder der Sehnsucht nach dem Gedankenlesen über die Zukunftsvisonen des Uploads deines ganzen Bewusstseins in die Cloud bis hin zum Manipulieren deiner Gefühle. Genaueres könnt ihr auch noch in Susannes Beitrag lesen, wo sie Brainhacking unter die Lupe genommen hat. Im Workshop haben wir uns mit 5 Brainhacking-Träumen beschäftigt und haben diese weitergespielt.

 

  • Schritt 2: Die Spekulativen Ideen

Gespielt im wahrsten Sinne, denn wir haben uns ein Zukunftsideen-Spiel zur Hilfe genommen, mit dem wir verschiedene Alltagszusammenhänge und Gefühlslagen mit unseren Brainhacking-Träumen verbunden und in utopische, dystopische oder neutrale Weltlagen projiziert haben. Damit haben wir einen zweiten Schritt in die Zukunft gemacht, wo wir auf neue Situationen gestoßen sind, für die wir uns neue Produkte und Dienstleistungen, die in unseren Alltag treten könnten, überlegt haben.

Eine Frage der Spekulative - Workshop Teilnehmer

 

  • Schritt 3: Die Gesellschaftlichen Auswirkungen

Nachdem wir uns mögliche Innovationen in der Brainhacking-Produktwelt überlegten, wagten wir den dritten Schritt in die Zukunft. Denn all diese neuen Anwendungen haben auch eine Auswirkung auf unser Verhalten im Alltag. Wie wird sich der Lebensrhythmus durch diese neue Technologie verändern? Wie wird sich diese Technologie auf soziale Beziehungen auswirken? Welche Werte verbergen sich hinter dieser Technologie? Diese und weitere Fragen haben wir uns in Bezug auf unsere spekulativen Produktideen gestellt, um zu erfahren, welche Auswirkungen sie mit sich bringen werden. Das Ziel war es, ein kurioses Ritual aus der Zukunft zu erahnen: eine Interaktion, sei es zwischen Mensch und Mensch oder Mensch und Maschine, die für uns jetzt noch gänzlich ungewöhnlich ist, doch in dieser Zukunft als das Neue Normale  gilt.

 

Ohne zu viel zu verraten welche Spekulationen wir entwickelt haben, könnt ihr sie hier visualisiert betrachten und selber weiterspinnen, was dahinter steckt:liechtenecker - eine frage der spekulative - grafik

Nächster Termin

Seid ihr jetzt total inspiriert und wollt auch eure Ideen zu Brainhacking weiterspinnen? Dann müsst ihr nicht all zu lange warten, denn wir wiederholen unsere erste Ausgabe des Eine Frage der Spekulative Workshops mit dem Schwerpunkt Brainhacking am Donnerstag den 6.12.2018 von 8:30 bis 12:30 Uhr in unserem Büro in der Schloßgasse 14.

Meldet euch mit einem Mail an hello@liechtenecker.at mit dem Betreff „Eine Frage der Spekulative #2 – Workshop Anmeldung“ an.

Schreibt uns wer ihr seid, wo ihr arbeitet und wie euer Wissensstand bezüglich Speculative Design und Brainhacking ist: Von „Noch nie gehört“ über „Schon mal ausprobiert, und mein Interesse wurde geweckt“ zu „Schon sehr viel damit beschäftigt, möchte meine Erfahrungen austauschen“ ist jede und jeder willkommen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Maximale Teilnehmerzahl: 8 Personen.

Jetzt anmelden!

Über den Autor

Maja Dika

Meine Rolle bei Liechtenecker:
Design-Künstlerin, die es liebt über die Zukunft zu spekulieren

Wenn es weder IT noch Digitalisierung gäbe, wäre mein Beruf:
Soziologin oder Zukunftsforscherin

Mein Herz schlägt für:
Balkone mit Ausblick aufs Meer, Schwimmen und Schokolade

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