Stell dir vor es ist Klausur und alle gehen hin

22. Januar 2019, von lieAdmin2019

Das Wort Klausur (für Interessierte übrigens aus dem latenischen claudere = abschließen, verschließen) wird mit Sicherheit kein Trendwort im Jahr 2019 und wirkt etwas in die Jahre gekommen. In meinen – mittlerweile 7 – Jahren bei Liechtenecker haben wir auch schon oft solche oder ähnliche Veranstaltungen, meist unter dem Titel „interner Workshop“ oder „Teambuilding“ veranstaltet. Trotz unterschiedlichster thematischer Ausrichtungen und behandelter Themengebiete sind diese „Retreats“ (um ein trendigeres Wort dafür zu benutzen) ein integraler Bestandteil von Liechtenecker und hilft uns jedes Jahr aufs Neue, die Firma zu sein, die wir sind.

 
Vorau #2 (eine Anspielung auf eine äußerst hilfreiche Klausur vor zwei Jahren in der Steiermark) fand letzten Freitag und Samstag in Jürgen’s Studio – zwei Stockwerke über unserem Büro – statt. Die zwei Tage waren vollgepackt mit Visionen, Wünschen, Zielen und Konfliktlösungen.

Konfliktlösung nach GFK – Gewaltfreier Kommunikation

Wo Menschen zusammenkommen, gibt es Reibung – und diese führt oft zu kleineren und größeren Konflikten. Konflikte treten natürlich auch bei uns in der internen Zusammenarbeit auf, besonders weil wir ein kleines Team sind und jeder auf die anderen angewiesen ist. Während wir natürlich laufend versuchen, kleinere und größere Unstimmigkeiten direkt aus dem Weg zu schaffen, war Vorau #2 auch dieses Jahr wieder eine perfekte Gelegenheit, alle ungelösten Fragen im Team zu klären.

Ein zusätzlicher Bonus dieses Jahr: Susanne hat vor Weihnachten ihre Ausbildung zur zertifizierten GFK-Trainerin fertiggestellt und konnte die Session deshalb mit GFK-Methoden moderieren und alle Unstimmigkeiten unter Einsatz von Empathie und konstruktiver Kritik lösen.

Frei von sämtlichen Spannungen und mit einem noch gründlicheren Putzplan für unsere Küche konnten wir die  übrige Zeit mit der Zukunft unserer Firma beschäftigen.

 

In der Pause

Jeder hat eine Vision

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, täglich entstehen auf der ganzen Welt neue Kreativitätstechniken, Best Practices für Usability und User Experience und technische Möglichkeiten. Weil persönliche Entwicklung bei uns groß geschrieben wird, sind die jährlichen Team-Abstimmungen auch immer die Möglichkeit, seine persönliche Vision für die Zukunft neu anzudenken und den anderen zu präsentieren.

Aus den individuellen Visionen wird dann gemeinsam eine Vision für unsere Firma entwickelt – zunächst die Gesamtvision, wo Liechtenecker in drei Jahren sein soll, danach die konkreten Meilensteine, die uns dorthin führen werden.

 

Die persönlichen Ziele

Weil Worten Taten folgen müssen, setzen wir uns jedes Jahr eines (oder, wenn es kleiner oder die setzende Person ambitioniert ist) mehrere Ziele. Die Anforderung an die eigenen Ziele sind SMART:

 

  • Spezifisch: So konkret wie möglich formulieren

 

  • Messbar: Das Ziel muss idealerweise mit Quantitäten versehen werden (500 Nutzer, 10 Bestellungen)
  • Attraktiv: Die Maßnahme sollte sowohl für die eigene Vision und die eigenen Ziele relevant sein und natürlich auch zur gesamten Vision der Firma beitragen.
  • Realistisch: Das Ziel (oder die Ziele) sollten im nächsten Jahr erreichbar sein und mit dem Arbeitsaufkommen des Arbeitsalltages vereinbar sein.
  • Terminiert: Das eigene Ziel muss bis zum Ende des Jahres – das genaue Datum kann man sich selbst setzen – erfüllt worden sein

 
Es war besonders interessant, aufs Neue die Ziele aller Kolleginnen und Kollegen zu sehen, ein Gespür dafür zu bekommen, in welche Richtung sie sich im letzten Jahr persönlich und professionell entwickelt haben, wo sie die Zukunft ihres Fachbereichs in einem Jahr sehen und welche Ziele sie dafür erreichen wollen.

 

Was von Vorrau #2 bleibt

In einem Satz gesagt: „Motivation bis in die letzte Haarspitze“. Besonders schön: Am Montag mit frisch aufgeladenen Batterien in die Firma zu kommen und die Kollegen direkt bei den ersten Schritten zur gemeinsamen Vision und den eigenen Zielen zu beobachten.

 
Auf zu einem tollen Jahr 2019 und Vorau #3!

 

Stephan

Meine Rolle bei Liechtenecker: langgedienter Frontend-Veteran Wenn es weder IT noch Digitalisierung gäbe, wäre mein Beruf: Förster ohne Kontakt zu Menschen! Mein Herz schlägt für: die Arterien.
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