Screendesign redesigned

16. November 2017, von a.omer
studio_gross

Wir bei Liechtenecker freuen uns schon auf den Jahreswechsel! Nicht nur wegen der Feiertage, sondern unter anderem auch, wegen dem neuen InVision Studio, das im Jänner auf den Markt kommen wird. Bis jetzt war Sketch ja das Alphatier wenn es um das Erstellen von Screendesigns gegangen ist – zu Beginn 2018 werden mit diesem neuen Tool die Karten neu gemischt. Der Grund, warum wir es für so vielversprechend halten ist, dass es endlich ein Tool für alle Design-Workflows sein wird.

Studio takes on the familiarity of traditional design tools like Photoshop and Sketch, but is built specifically with the modern designer’s workflow in mind

Sagt Clark Valberg, CEO und Co-founder von InVision.

 Die Hauptfeatures

  • Responsive Layout
  • Rapid prototyping
  • Animationen
  • Shared design systems
  • Nahtlose interne Zusammenarbeit

Studio sollte für jeden Sketch User sehr intuitiv sein und da das Interface und viele Funktionen sehr ähnlich sind, sollte der Umgang jedem leicht fallen. Arbeitsbereiche, Paletten und die Funktionen wurden bewusst so beibehalten, da es nicht die Absicht von InVision ist eine komplett neue Plattform zu schaffen, sondern eine bereits gut funktionierende, familiäre Umgebung zu erweitern, zu verbessern und sich als DAS go-to Tool für Design, Animation und Interaktion am Markt zu positionieren.

Der umständliche Status Quo des Design Workflows

Derzeit machen wir Designs in Sketch. Damit sich Kunden darunter aber auch etwas vorstellen, das Produkt fühlen können, hüpft man damit dann in InVision und erstellt dort aus den Screens einen Prototypen. Dazu ist es praktisch wenn man dieses oder jenes Plugin zusätzlich verwendet. Für das richtige Feeling werden noch Animationen mit Framer oder Principle hinzugefügt – viele greifen dabei auf Keynote oder AfterEffects zurück. Man sieht also: für ein tolles Endprodukt werden einige verschiedene Programme und Workflows benötigt. Mit Studio soll dieser umständliche Vorgang nun ein Ende haben: man kann die Screens direkt im Programm animieren, sie gleich als klickbaren Prototypen aufsetzen und diesen direkt mit Kunden teilen. Somit wird es Designern nun möglich sein, sich auf das Wesentliche – das Design – zu konzentrieren.

The workflow was so disconnected. There wasn’t one tool allowing you to properly design for every dimension of the screen. So everything we did came out of solving for that.

Tom Giannattasio, Leiter des Studio Product Teams

inspector

Die Evolution des Inspektor Panels. Interessant zu sehen ist, dass es für die gleichen Funktionen so viele verschiedene Möglichkeiten der Darstellung gibt.

Endlich Responsive Artboards

Heutzutage gibt es unzählige verschiedene Screengrößen und trotzdem hat es bis dato noch kein Programm geschafft, responsive Artboards als Feature zu implementieren. Mit Studio wird es für Designer und Developer nicht länger notwendig sein, unzählige Stunden damit zu verbringen, Screens auf andere Formate umzubauen und anzupassen. Yay!

Design Systeme einfach teilen

Die richtige Farbe, das richtige Logo und die richtigen Fonts zu suchen und einzubauen ist oft mühsam. Besonders wenn mehrere Designer am selben Projekt arbeiten ist es praktisch, wenn alle Assets immer automatisch aktualisiert werden. Sobald sich also zum Beispiel die Farbe eines Buttons ändert, wird dies automatisch für alle Files übernommen und alle sind auf dem selben Stand.

Fazit

Wir hoffen, dass InVision mit Studio ein großer Wurf gelingt und, dass alle unsere Erwartungen erfüllt werden. Dadurch, dass es kostenlos ist, lohnt sich auf jeden Fall ein Blick in das Programm. Alle Ungeduldigen können sich hier für den Early Access anmelden.

Angelika

Meine Rolle bei Liechtenecker: - Wenn es weder IT noch Digitalisierung gäbe, wäre mein Beruf: - Mein Herz schlägt für: -
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