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Blogeintrag

Wie wendet man sich als PR-Mensch an Blogger

Die lieben Kollegen von Ogilvy haben sich Gedanken gemacht, wie man sich am besten als Unternehmen bzw. als PR-Berater an Blogger wendet. Wirklich schlauer haben mich die aufgestellten Regeln von den Damen und Herren von Ogilvy nicht gemacht – denn nichts davon ist wirklich neu – aber vielleicht ist es ganz gut diese Regeln im Hinterkopf zu haben. Hilft es nix – schadets nix!

In seinem Einleitungsstatement schreibt Rohit Bhargava, Vice President, Interactive Marketing warum es wichtig ist, den Umgang mit Bloggern zu beherrschen:

“One of the more frequent questions clients are asking is how to get bloggers to talk about products, services or ideas. It can be a tricky question to answer, because bloggers vary so widely in what they write about and how open they are to PR-style pitches.”

Das sehe ich auch so. Dennoch verwundert es mich immer wieder, dass Unternehmen versuchen sich diesem Medium zu nähern – denn für mich als Blogleser verliert sich dadurch die Unabhängigkeit bzw. “Reinheit” dieser Form der Kommunikation. Andererseits ist diese Unabhängigkeit und das weniger Kommerzialisierte vielleicht genau das, was einem Leser eher garantiert die Wahrheit zu erfahren, denn herkömmliche Medien hängen von großteils von den bezahlten Anzeigen, Advertorials, Druckkostenbeitragen und ähnlichem ab – was wiederum einem Unternehmen leichter zu einem besseren Image verhilft.

Regel Nr. 1:

Vor dem Kontaktieren – Blog lesen!

Blogger die Informationen bekommen, die sie nicht interessieren bzw. nicht verwendbar für sie sind, vergrämt man nur. Was für eine Weisheit! So reagieren Journalisten auch, also sollten Brancheninsider so etwas wohl schon wissen.

Regel Nr. 2:

Berücksichtigung von Trackbacks und Kommentaren

Mag wohl stimmen, aber Trackbacks und Kommentare sind nicht alles. Ich als Blogger muss zufrieden sein mit meinen Veröffentlichungen, wenn andere dazu etwas zu sagen haben, freut das.

Regel Nr. 3:

Blogger sind Experten

Ja, in ihrem spezifischen Thema – wenn man dieses weiß, siehe Regel Nr. 1 – bestimmt.

Regel Nr. 4:

Es geht nicht immer nur um die Leser

Das deckt dich meiner Meinung nach mit meinem Kommentar zu Regel Nr. 2, da der Blogger einfach Interesse am Thema haben muss.

Regel Nr. 5:

Gratis Produkte für Blogger sind ok

Das klappt dann, wenn man extem darauf achtet, dass alles doppelt und dreifach sauber abläuft. Außerdem sollten keine wie immer gearteten Abhängigkeiten bzw. Erwartungen einhergehen. Man muss sich aber auch im klaren sein sich vollkommen der Meinung dieses Menschen auszusetzen, die er/sie unter seiner Leserschaft verbreiten kann.

Regel Nr. 6:

Wer spricht sonst noch über mich?

Blogger sind meist sehr vernetzt und wissen daher oft sehr genau, ob über ein bestimmtes Unternehmen oder Produkt bereits positiv oder negativ berichtet/gesprochen wurde. Deshalb ist es wichtig zu wissen, was im Netz über mein Unternehmen gesprochen wird.

Regel Nr. 7:

Trotzdem das gute alte PR-Handwerkszeut nicht vergessen

Also die Klassiker: Newswert, in der Kürze liegt die Würze, Wichtiges an erster Stelle,…

gelesen bei Ed Wohlfahrt

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