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> <channel><title>Liechtenecker &#187; PR</title> <atom:link href="http://liechtenecker.at/tag/pr/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://liechtenecker.at</link> <description>Liechtenecker steht für ansprechendes Webdesign und nachhaltiges Onlinemarketing.</description> <lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 10:57:29 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator> <item><title>Mediencamp 2010</title><link>http://liechtenecker.at/mediencamp-2010/</link> <comments>http://liechtenecker.at/mediencamp-2010/#comments</comments> <pubDate>Wed, 02 Jun 2010 12:13:42 +0000</pubDate> <dc:creator>Juergen Liechtenecker</dc:creator> <category><![CDATA[Blogeintrag]]></category> <category><![CDATA[barcamp]]></category> <category><![CDATA[mediencamp]]></category> <category><![CDATA[Online-PR]]></category> <category><![CDATA[PR]]></category> <category><![CDATA[Social Media]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://liechtenecker.at/?p=1679</guid> <description><![CDATA[Was ist das Mediencamp? „Neue Medien“ und deren Auswirkung auf die Medienwelt sind heiß diskutiert, selten sitzen sich die Protagonisten dabei aber gegenüber. Das Mediencamp ändert das: Journalisten, PR- und Presseverantwortliche und Blogger treffen dabei für einen Tag aufeinander, um unter anderem Themen wie die Zukunft der Medien, Entwicklungen der Mediennutzung und –gestaltung, Journalisten versus [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h3>Was ist das Mediencamp?</h3><p>„Neue Medien“ und  deren Auswirkung auf die Medienwelt sind heiß diskutiert, selten sitzen sich  die Protagonisten dabei aber gegenüber. Das Mediencamp ändert das: Journalisten,  PR- und Presseverantwortliche und Blogger treffen dabei für einen Tag  aufeinander, um unter anderem Themen wie die Zukunft der Medien, Entwicklungen  der Mediennutzung und –gestaltung, Journalisten versus Blogger, PR 2.0 und  vieles mehr zu diskutieren.</p><p>Das Mediencamp  orientiert sich dabei an der beliebten Form des Barcamps, eine Art  „Unkonferenz“, die zum ersten Mal  2005  in San Francisco stattgefunden hat. Im Kontrast zu herkömmlichen Konferenzen  ist hier jeder Teilnehmer zugleich Wissensträger und Wissensempfänger: Alle  sind dazu aufgerufen, zu einem selbstgewählten Thema einen Vortag zu halten. Es  geht um den Wissensaustausch untereinander, von dem jeder Einzelne profitieren  soll. Die Ergebnisse werden dann der Öffentlichkeit via Web zur Verfügung  gestellt.</p><p><img
title="mediencamp" src="http://images.liechtenecker.at/2010/06/mediencamp.png" alt="mediencamp" /></p><h3>Ablauf</h3><p>Wir nehmen uns am  18. September einen Tag Zeit, um dieses Konzept im Medienbereich einzuführen.  Die FH Wien stellt uns ihre Räumlichkeiten zur Verfügung: Beginn des  Mediencamps wird um 10 Uhr sein, um diese Zeit werden die einzelnen Sessions  eingeteilt. Es wird zwei Vortragsräume geben, in denen die Sessions parallel  ablaufen werden. Daneben wird auch ein Raum für Gespräche bzw. Netzwerken  außerhalb der Gruppe zur Verfügung gestellt. Alle Vorträge werden zudem live  ins Netz gestreamt, sodass auch Menschen, die nicht zum Mediencamp kommen  (können) davon profitieren. Vonseiten der Organisation wird für Erfrischungen  und ein Mittagessen gesorgt. Wie es für ein Barcamp typisch ist, erhält jeder  Teilnehmer ein T-Shirt als Erinnerung. Abgeschlossen wird der Tag mit einer  Feedbackrunde, eventuell wird noch ein „After-Work“-Drink  organisiert.</p><p>Wir erwarten uns  vom Barcamp, dass das Thema „Zukunft der Medien“ einmal aus einem ganz anderen  Blickwinkel betrachtet wird. Das Barcamp bietet eine entspannte Atmosphäre, die  mehr Platz für echte Diskussionen und neue Denkweisen bietet, als das starre  Korsett einer Konferenz.  Zudem bietet  sich hier eine gute Chance, dass sich die Bereiche klassischer Journalismus und  Webwelt annähern. Das Ziel des Events  soll es sein, dass wichtige Kommunikatoren aus  der Branche aufeinandertreffen und sich vernetzen. Dadurch soll ein Verständnis  für die neuen und „alten“ Methoden der Informationsweitergabe auf beiden Seiten  entstehen.</p><h3>Teilnehmer bzw. Zielgruppe</h3><p>Die Zielgruppe ist wie  auch der Medienbegriff selbst weit gefasst: Eingeladen sind prinzipiell alle,  die im Bereich Medien arbeiten &#8211; von JournalistInnen über Presse und  PR-Verantwortliche bis hin zu BloggerInnen und New-Media-SpezialistInnen &#8211; sie  alle sollen wenn möglich selbst aktiv werden.</p><h3>Teilnahme gratis, Catering, T-Shirt und W-Lan</h3><p>Um die  Zutrittsschwelle so gering wie möglich zu halten, ist ein Barcamp für die  Teilnehmer immer gratis, zudem ist die gesamte Veranstaltung nicht auf Profit  aufgebaut. Benötigt werden in erster Linie Geldbeiträge, um die  Grundausstattung für die Veranstaltung zu garantieren, wie Catering, BarCamp-T-Shirts  oder W-LAN.</p><p><a
href="http://www.barcamp.at/Mediencamp">&gt;&gt;&gt; Wir freuen uns auf eure Teilnahme. Anmeldungen auf dem Barcamp-Wiki. &lt;&lt;&lt;</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://liechtenecker.at/mediencamp-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>We want a Blog!</title><link>http://liechtenecker.at/we-want-a-blog/</link> <comments>http://liechtenecker.at/we-want-a-blog/#comments</comments> <pubDate>Tue, 09 Dec 2008 15:15:09 +0000</pubDate> <dc:creator>Susanne Liechtenecker</dc:creator> <category><![CDATA[Blogeintrag]]></category> <category><![CDATA[Blog]]></category> <category><![CDATA[Corporate Blog]]></category> <category><![CDATA[integrierte Kommunikation]]></category> <category><![CDATA[Online-Marketing]]></category> <category><![CDATA[Online-PR]]></category> <category><![CDATA[PR]]></category> <category><![CDATA[PR-Agentur]]></category> <guid
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src="http://www.liechtenecker.at/wp-content/themes/uploads/We-want-a-Blog.png" alt="We want a Blog" /></p><p>Dagegen ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden. Ich bin für die verstärkte Verwendung und Einbindung von Corporate Blogs als Kommunikationsmittel. Das kann man <a
title="auf diesem Blog" href="http://www.liechtenecker.at/blogeintrag/corporate-blog-und-integrierte-kommunikation/" target="_blank">auf diesem Blog</a> ja auch des Öfteren lesen.</p><p>Aber leider wird die Herangehensweise  immer wieder falsch verstanden.</p><h4>Aus der Praxis</h4><p>So gibt es Beispiele und Erlebnisse von uns beiden, dass es dem Kunden nicht darum geht einen Corporate Blog aufzusetzen bzw. zu betreuen, sondern darum einen Fake-Blog zu machen. Ziel soll es sein, dass dieser vermeintliche gefakte Blogger Stimmung für das Unternehmen bzw. für die betroffene Thematik und Umfeld in der das Unternehmen tätig ist, machen soll. Wie gesagt, hat ja auch bei Obama funktioniert!</p><p>Dass das nicht der richtige Zugang zu Blogs, Usern und meiner Meinung nach Kommunikation generell ist, versteht sich eigentlich von selbst. Dass das Ganze aber auch relativ sinnlos bzw. keine kurzfristig Aktion sein kann und auch schnell mal ins Auge geht, wird komplett übersehen. Denn erstens muss ein Blog erst einmal sehr vernetzt und interessant sein, damit er auch genügend Leser hat um Meinung zu machen, was definitv nur langfristig erreicht werden kann. Zweitens schadet das Auffliegen eines solches Blogs mehr dem Unternehmen als das er tatsächlich gebracht hat. Wie schlecht dann soetwas ankommt hat man ja beim Paradebeispiel <a
title="Calvin Klein" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2007/04/calvin_kleins_d.html" target="_blank">Calvin Klein</a> gesehen. Das entlarven der gefakten Blogs hat es bis in die traditionellen Medien geschafft. Das war wohl nicht das was man kommunizieren wollte.</p><h4>Blogs werden salonfähig</h4><p>Grundsätzlich sehe ich die Entwicklung hin zu mehr Interesse an Online Kommunikationstools als sehr gut an. Wichtig ist jedoch, dass Agenturen Kunden richtig über die Sinnhaftigkeit und/oder dem richtigen Einsatz von diesen Tools informieren. Oft wird lieber darauf geachtet, dass man dem Kunden etwas verkauft, statt darauf ob er es auch braucht oder kann.</p><p>Mein Aufruf lautet daher: Bitte keinen Blog um des Blogs wegen! Wie immer sollte hinter allen gesetzten Aktivitäten eine Kommunikationsstrategie stehen!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://liechtenecker.at/we-want-a-blog/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> <item><title>Social Media Release</title><link>http://liechtenecker.at/social-media-release/</link> <comments>http://liechtenecker.at/social-media-release/#comments</comments> <pubDate>Wed, 17 Sep 2008 12:54:57 +0000</pubDate> <dc:creator>Juergen Liechtenecker</dc:creator> <category><![CDATA[Blogeintrag]]></category> <category><![CDATA[Online-PR]]></category> <category><![CDATA[PR]]></category> <category><![CDATA[SMR]]></category> <category><![CDATA[Social Media Release]]></category> <category><![CDATA[Social Web]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.liechtenecker.at/?p=387</guid> <description><![CDATA[Die traditionelle PR-Arbeit hat nat&#252;rlich nach wie vor ihre Berechtigung. Wenn es speziell um die Flut der Presseaussendungen geht, sollten die &#214;ffentlichkeitsarbeit-Agenturen nicht verschlafen und den neuen Medien gerecht werden. Von Corporate Blog bzw. einer lebenden, attraktiven Webseite mal abgesehen, erschlie&#223;en sich neue M&#246;glichkeiten Nachrichten oder Informationen im Web in die &#214;ffentlichkeit zu bringen. Daf&#252;r [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die traditionelle PR-Arbeit hat nat&uuml;rlich nach wie vor ihre Berechtigung. Wenn es speziell um die Flut der Presseaussendungen geht, sollten die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit-Agenturen nicht verschlafen und den neuen Medien gerecht werden. Von Corporate Blog bzw. einer lebenden, attraktiven Webseite mal abgesehen, erschlie&szlig;en sich neue M&ouml;glichkeiten Nachrichten oder Informationen im Web in die &Ouml;ffentlichkeit zu bringen. Daf&uuml;r bietet sich zum einen der Social Media Aspekt an. Manuelles Netzwerken, Kontakte als Empf&auml;nger rauspicken, sollte dem modernen PR&#8217;ler nicht fehlen. Ein neuer Ansatz aus den USA ist eine digitale Presseaussendung, die Online-Empf&auml;nger besser erreichen sollte.</p><p>Der Social Media Release (SMR) ist ein Versuch, die klassische Presseaussendung um die Features der neuen Medien zu erweitern. Im Prinzip nichts anderes als eine modernere Art, Nachrichten und Unternehmensinformationen Online zu verbreiten. Der SMR soll besonders Online Kan&auml;le erreichen, die mit einer bisherigen Presseaussendung nicht m&ouml;glich waren. In erster Linie sind damit Blogger gemeint. Dieses Thema wurde ebenso unl&auml;ngst auf dem <a
href="http://www.barcamp.at/BarCamp_Traunsee" target="_blank">Barcamp Traunsee</a> besprochen, bzw. von <a
href="http://soso.onitz.de/" target="_blank">Olaf Nitz</a> pr&auml;sentiert.</p><h4>Wer kam auf diese Idee?</h4><p>2006 hat in den USA  ein bloggender Journalist mit dem Namen Tom Foremski einen relativ provozierenden Blogbeitrag mit dem Titel <a
href="http://www.siliconvalleywatcher.com/mt/archives/2006/02/die_press_relea.php" target="_blank">&quot;Stirb Stirb Stirb Presseaussendung&quot;</a> ver&ouml;ffentlicht. Der Inhalt beschreibt, dass moderne Pressemitteilungen  in thematischen Abschnitten publiziert werden sollten. Jeder dieser Abschnitte sollte mit einem Tag versehen werden. Die Inhalte der Mitteilung k&ouml;nnte man sich somit selber mittels Tag-Suche  zusammenstellen. Daraufhin gab es eine angeregte Diskussion und eine f&uuml;ndige PR-Agentur (Shift). Diese hat das Thema praktisch aufgegriffen und eine Art Vorlage erstellt. Mittlerweile gibt es das <a
href="http://www.pr-squared.com/2008/04/social_media_release_template.html" target="_blank">Template 1.5. </a>Au&szlig;erdem besch&auml;ftigt sich eine amerikanische <a
href="http://www.socialmediarelease.org/" target="_blank">Arbeitsgruppe</a> mit der Weiterentwicklung von SMR-Templates, welche mittlerweile immer h&auml;ufiger zum Einsatz kommen.</p><h4>Wie ist ein SMR aufgebaut?</h4><p>Nach Recherchen hab ich festgestellt, da&szlig; es unterschiedliche Auffassungen einer SMR gibt. Auf der einen Seite w&auml;ren da die erw&auml;hnten Templates, die bestimmte Bestandteile beinhalten. Auf der anderen Seite gibt es individuellere Social Media Releases in Form eines Blogs, mit dementsprechendem Inhalt und Social Bookmark-M&ouml;glichkeiten. Aber worin unterscheidet sich eine SMR zur klassischen Presseaussendung? Der grundlegende Aufbau sollte folgende (modulare) Bestandteile beinhalten:</p><ul><li>Zusammenfassung des Inhaltes</li><li>Grund der Pressemitteilung</li><li>Tags</li><li>Multimedia: Audio, Video, Bilder</li><li>Kontaktinformationen</li><li>RSS-Feature</li><li>Social Bookmarking</li><li>Trackbacks (zusammenf&uuml;hrende Links)</li></ul><p>Ein besseres Verst&auml;ndnis f&uuml;r den Aufbau eines solchen Templates sollte das Bild liefern:</p><p> <a
href="http://www.liechtenecker.at/wp-content/themes/uploads/smr_v1.5_gr.jpg" target="_blank"><img
title="Template Social Media Release" src="http://www.liechtenecker.at/wp-content/themes/uploads/smr_v1.5.jpg" alt="Template Social Media Release" /></a></p><p>Es gibt  wie schon erw&auml;hnt ebenso  die M&ouml;glichkeit einer selbst gebastelten SMR. Ein paar Beispiele hier:</p><ul><li><a
href="http://www.dkb.de/dkb/presse/smr/2007-08-23/index.html" target="_blank">Deutsche Kreditbank </a></li><li><a
href="http://www.gmeurope.info/social_media_newsroom/" target="_blank">General Motors </a></li><li><a
href="http://www.symantec.com/de/de/about/theme.jsp?themeid=smpr_20071212&#038;depthpath=0&#038;header=0" target="_blank">Symantec</a></li><li><a
href="http://blog.roteskreuz.at/smr/" target="_blank">Rotes Kreuz </a></li></ul><p>Bei den Eigeninterpretationen einer SMR sind sicher mehr digitale Features als bei einer herk&ouml;mmlichen PA enthalten, dennoch w&uuml;rde ich ein Template besser finden. Diese w&uuml;rden den Vorteil einer besseren Auffindbarkeit haben, bzw. k&ouml;nnte man diese in dementsprechenden SMR-Portalen ablegen und finden.</p><h4>Vorteile eines Social Media Releases</h4><p>Ein Social Media Release kann f&uuml;r viel breitere Zielgruppen zur Verf&uuml;gung stehen. Blogger, Online Journalisten oder sonstige Interessenten k&ouml;nnen zum Empf&auml;nger und Sender gleichzeitig werden. Die onlinegerechte Aufbereitung stellt alle relevanten Informationen zur Verf&uuml;gung. Eine Vernetzung und bessere Auffindbarkeit ist aufgrund der Tags und des RSS-Feature gegeben. Journalisten k&ouml;nnen sich in der E-Mail Flut an Presseaussendungen bessere Suchprofile anlegen. Vor allem der Endkunde kann erreicht werden und im besten Fall ein Dialog aufgebaut werden.</p><p>Ich denke eine Erneuerung der Presseaussendungs-Methode ist lange f&auml;llig. Es sind im Social Web nicht (nur) die Journalisten, die Informationen verbreiten.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://liechtenecker.at/social-media-release/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Gute Journalisten, böse PR-Agenturen</title><link>http://liechtenecker.at/gute-journalisten-boese-pr-agenturen/</link> <comments>http://liechtenecker.at/gute-journalisten-boese-pr-agenturen/#comments</comments> <pubDate>Tue, 09 Sep 2008 08:59:53 +0000</pubDate> <dc:creator>Susanne Liechtenecker</dc:creator> <category><![CDATA[Blogeintrag]]></category> <category><![CDATA[Online-PR]]></category> <category><![CDATA[PR]]></category> <category><![CDATA[PR-Agentur]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.liechtenecker.at/?p=375</guid> <description><![CDATA[Nicht selten kommt es vor, dass PR-Arbeit gerne als unnötig bezeichnet wird &#8211; insbesondere von Journalisten. Da wird gegen die aufdringlichen PR-Fuzzis gewettert, die zu unmöglichen Redaktionszeiten anrufen und mit unmöglichen Themen daher kommen. Die bösen Menschen, die Meinungen beeinflussen wollen &#8211; ob ich damit jetzt Journalisten oder PR-Berater meine, sei dahin gestellt. Dass Journalisten [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Nicht selten kommt es vor, dass PR-Arbeit gerne als unnötig bezeichnet wird &#8211; insbesondere von Journalisten. Da wird  gegen die aufdringlichen PR-Fuzzis gewettert, die zu unmöglichen Redaktionszeiten anrufen und mit unmöglichen Themen daher kommen. Die bösen Menschen, die Meinungen beeinflussen wollen &#8211; ob ich damit jetzt Journalisten oder PR-Berater meine, sei dahin gestellt. Dass Journalisten aber gerne mit Informationen versorgt werden und nicht selten sich die Arbeit ersparen einen Artikel zu recherchieren und stattdessen 1:1 eine Pressemitteilung übernehmen, ist jedoch genauso der Fall. Passt auch so und nichts Schlimmes daran, wenn die Mitteilung gut geschrieben ist. Aber wie bei fast allem im Leben gibt es  nicht einfach nur schwarz und/oder weiß.</p><p>Das Problem ist,  die meisten Menschen wissen eigentlich gar nicht so genau, was die PR  genau macht. Selbst mir fällt es manchmal schwer den riesigen Umfang an Tätigkeiten auf den Punkt zu bringen. Daher hier ein kurzer Ablauf eines durchschnittlichen Arbeitstages &#8211; a la Big Brother is watching you &#8211; zum besseren Verständnis.</p><h4>Der PR-Alltag</h4><ul><li>Unbedingt  in der Früh notwendig: &#8220;Scannen&#8221; bzw. Beobachten  der heutigen Medien. Möglichkeiten gibt es dafür viele &#8211; sei es per APA Online Manager, Medienbeobachter, Google Alerts oder einfach selbst die Zeitungen aufschlagen. Wichtig: Was wird berichtet und könnte Thema für einen meiner Kunden sein bzw. was wurde über meine Kunden berichtet? Ist etwas Gutes dabei freut man sich, ist etwas weniger Gutes dabei &#8211; naja, versucht man rauszufinden warum das so ist.</li><li>Hat man eine Presseaussendung zu verschicken, so heißt es diese vorzubereiten mit all dem Input den man nur irgendwie bekommen kann. Dem Ganzen gehen dementsprechend lange Abstimmungsprozesse mit dem Kunden voraus. Rausgeschickt an die richtigen und passenden Journalisten ist es dann recht schnell &#8211; wer die richtigen Ansprechpartner sind unterliegt jedoch sehr oft einer langen Recherche. Natürlich gibt es auch einige Kollegen, die sich diese Arbeit nicht unbedingt antun, diese müssen jedoch auch in Kauf nehmen, wenn man sie als Spammer bezeichnet. Der Rest von uns muss Dank ihnen damit Leben, dass auch wir in Verruf kommen.</li><li>Soll eine Pressekonferenz stattfinden, gilt hier genauso: Viel Abstimmung und Organisation vorab. Location, Catering und Technik auswählen, Journalisten einladen und nachtelefonieren, Pressemappen erstellen, Redner briefen, Präsentationen erstellen &#8211; das sind die ToDos.</li><li>Hat man nun Pressekonferenz hinter sich oder Pressemitteilung draußen, so gilt es wieder die Medien vor allem online zu beobachten. Da passiert heutzutage vieles schneller. Eine interessante Aussendung ist oft eine halbe Stunde nach Versand von der APA übernommen &#8211; und von der schreiben bekanntlich viele ab &#8211; oder online auf den News-Seiten zu finden.</li><li>Heute Vormittag habe ich mich schon um zwei Advertorials gekümmert. Eines eingebucht, das Zweite getextet und zur Freigabe geschickt. Medienkooperationen gehören natürlich auch zum täglichen Geschäft.</li><li>Was ebenfalls für mich heute noch wichtig ist zu erledigen ist das Schreiben von Unternehmerportraits für einen Kunden der alljährlich einen Award vergibt an Unternehmerpersönlichkeiten. Die Informationen zu den Finalisten werden heute noch von mir mediengerecht aufbereitet. Was sich heute nicht mehr ausgehen wird ist die Rede für den CEO des Kunden, die er bei Awardverleihung halten wird.</li><li>Nebenher warte ich auf Proofs von der Druckerei von der Kundenzeitung, für die ich mir jedes Mal neue Themen einfallen lasse. Gott sei Dank sind wir schon fast in Druck mit der nächsten Ausgabe.</li><li>Ebenfalls auf meiner ToDo-Liste heute: Give-aways aussuchen für ein Event, dass wir für einen Kunden organisieren in der Albertina. Organisatorisch ist dafür schon das meiste passiert: Location geklärt, Catering ausgesucht und sowohl Menü als auch Ablauf besprochen, Einladungen vom Grafiker erstellt nach Input unsererseits &#8211; aber leider noch nicht gedruckt. Richtig viel Aufwand wird es dann erst kurz vor der Veranstaltung im Oktober &#8211; aber da habe ich die PR-Welt dann schon verlassen.</li><li>Auch noch heute anstehend ist die Präsentation einer Informationskampagne für den Herbst 2008 für einen Kunden. Eindeutig der meiste Aufwand in den letzten Tagen. Aber auch der meiste Spaß, denn hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Mal sehen, wie es beim Kunden ankommt.</li></ul><h4>Ganz sch&ouml;n viel Arbeit<br
/></h4></p><p>Diese Aufzählungen sind nur ein  kleiner Ausschnitt der täglichen Aufgaben, aber es gibt zumindest einen kleinen Einblick und zeigt, dass PR-Berater nicht nur versuchen Journalisten auf die Nerven zu gehen. Braucht man sie? Ja. Denn nicht nur, dass Unternehmen daran interessiert sind mit der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten, so sind auch Journalisten daran interessiert interessante Neuigkeiten von Unternehmen öffentlich zu machen. Die PR-Welt bringt die beiden zusammen, so dass alle Beteiligten ein Gutes Gefühl dabei haben können.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://liechtenecker.at/gute-journalisten-boese-pr-agenturen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Das Intranet als Social Community</title><link>http://liechtenecker.at/das-intranet-als-social-community/</link> <comments>http://liechtenecker.at/das-intranet-als-social-community/#comments</comments> <pubDate>Wed, 27 Aug 2008 08:40:41 +0000</pubDate> <dc:creator>Susanne Liechtenecker</dc:creator> <category><![CDATA[Blogeintrag]]></category> <category><![CDATA[Community]]></category> <category><![CDATA[PR]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.liechtenecker.at/?p=358</guid> <description><![CDATA[Hier in unserer Agentur sind fast alle Mitarbeiter bei der einen oder anderen – gerne auch bei mehreren – Social Communities registriert. Nicht selten trifft man eine/n Kollegen oder Kollegin aus dem Nachbarzimmer online auf Facebook und chattet ein bisschen mit ihm/ihr. Gerne werden hier auch Firmeninterna besprochen, was mich auf den Gedanken brachte &#8211; [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p
class="MsoNormal">Hier in unserer Agentur sind fast alle Mitarbeiter bei der einen oder anderen – gerne auch bei mehreren – Social Communities registriert. Nicht selten trifft man eine/n Kollegen oder Kollegin aus dem Nachbarzimmer online auf Facebook und chattet ein bisschen mit ihm/ihr. Gerne werden hier auch Firmeninterna besprochen, was mich auf den Gedanken brachte &#8211; nicht zuletzt aufgrund des Barcamps Traunsee zum Thema Social Media Review &#8211; wie sinnvoll doch ein Intranet in Form einer Social Community für ein Unternehmen wäre. Und gleich vorweg: Ja, ich weiß, ich bin nicht die erste mit diesem Einfall. Aber mein Interesse wurde geweckt und deshalb habe ich mir ein paar Gedanken zu dem Thema gemacht.</p><p
class="MsoNormal"><p
class="MsoNormal">Wenn ein Unternehmen nicht auf Social Media eingeht, werden die Mitarbeiter sich selbst eine Plattform dafür suchen und dann ist die Organisation außen vor. Es gibt genügend Facebook-Gruppen, die von Mitarbeitern für Mitarbeiter eines Unternehmens gegründet wurden. So haben 4.000 Mitarbeiter des britischen Telekommunikationsanbieters BT eine „BT-Gruppe“ auf Facebook angelegt, wo sie sich austauschen können.</p><p
class="MsoNormal"><p
class="MsoNormal">Wie hat nun so ein Social Intranet auszusehen?</p><p
class="MsoNormal">Warum den Mitarbeitern nicht Profile anbieten, die sie selbst gestalten können? Natürlich mit Pinnwand, Fotos, Statusmeldungen, Feeds, etc. Interne Blogs für jeden Mitarbeiter – auch für die Unternehmensführung. Besonders spannend fände ich ein internes twittern, wenn möglich.</p><p
class="MsoNormal"><p
class="MsoNormal">Wozu das alles?</p><p
class="MsoNormal">Das liegt meiner Meinung nach auf der Hand: Zur Verbesserung der internen Kommunikation und der Zusammenarbeit. Informationen können so schnell von oben nach unten gelangen und auch umgekehrt. Und neben dem arbeiten kann die Unternehmenskultur gelebt und ausgetauscht werden. Kein einsames vor sich hin arbeiten mehr. Die Mitarbeiter fühlen sich darüber hinaus wertgeschätzt, denn ihnen wird Raum und Gehör geschenkt.</p><p
class="MsoNormal"><p
class="MsoNormal">Mir würde es sehr gefallen, wenn meine Agentur so ein Intranet aufbauen würde. Und ich denke, dass ich damit nicht alleine bin.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://liechtenecker.at/das-intranet-als-social-community/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> </item> <item><title>Wie frei sind Medien?</title><link>http://liechtenecker.at/wie-frei-sind-medien/</link> <comments>http://liechtenecker.at/wie-frei-sind-medien/#comments</comments> <pubDate>Fri, 30 May 2008 12:23:28 +0000</pubDate> <dc:creator>Susanne Liechtenecker</dc:creator> <category><![CDATA[Blogeintrag]]></category> <category><![CDATA[Online-PR]]></category> <category><![CDATA[PR]]></category> <category><![CDATA[PR-Agentur]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.liechtenecker.at/?p=299</guid> <description><![CDATA[Angeregt von dem Blogbeitrag von Herrn Datenschmutz möchte ich hier kurz manche Praktiken in der Medienarbeit in Frage stellen. Oft verschwimmt in der PR-Branche die Grenze zwischen bezahlter Schaltung und redaktioneller Berichterstattung. Sei es, weil Advertorials nicht als solche gekennzeichnet werden und dem Leser damit unabhängige Artikel vorgegaukelt werden oder weil regelmäßige bzw. große Inserat [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Angeregt von dem Blogbeitrag von Herrn <a
href="http://blog.datenschmutz.net/2008-05/vom-ungleichgewicht-medialer-einkommensverhaeltnisse/#comment-17316">Datenschmutz </a> möchte ich hier kurz manche Praktiken in der Medienarbeit in Frage stellen.</p><p>Oft verschwimmt in der PR-Branche die Grenze zwischen bezahlter Schaltung und redaktioneller Berichterstattung. Sei es, weil Advertorials nicht als solche gekennzeichnet werden und dem Leser damit unabhängige Artikel vorgegaukelt werden oder weil regelmäßige bzw. große Inserat oder Advertorial Schaltungen sehr gerne einhergehen mit natürlich positiver Berichterstattung. Meist wird es einem aktiv angeboten, oft will der Kunden, dass ihm das garantiert wird und man sowas doch bitte aushandeln soll.</p><p>Ein Beispiel ist folgendes Angebot für einen unserer Kunden:<br
/> 3x halbe Seite Advertorial<br
/> 2x viertel Seite Advertorial<br
/> um den Okkasionspreis von 7.000 Euro und</p><blockquote><p>&#8220;Zu diesem Paket garantieren wir Ihnen <strong>mindestens</strong> zwei redaktionelle Interviews mit Herrn XX zu einem passenden Thema im Jahr 2008.&#8221;</p></blockquote><p>Der <a
href="http://www.prva.at/aktuell/aktuell_20080306.html">Ethik-Rat des PRVA </a> hätte dagegen einiges einzuwenden.</p><p>Ich persönlich finde diese Angebote sehr dubios. Und sie nehmen einem tagtäglich die Vorstellung von einer guten Berichterstattung. Wenn man sie annimmt sollte man zumindest nicht auch noch verlangen, dass einem der Redakteur den Text zur Freigabe schickt &#8211; um ja sicher zu gehen, dass alles drinnen steht so wie man es möchte. Auch das gibt es und die Grenzen des PRVA Ehrenkodex werden damit sehr weit überschritten.</p><p>Ich glaube daran, dass gute Medienarbeit mit guten Themen möglich ist. Hat man aber etwas zu viel Geld übrig und keine Lust Themen zu finden, kann man es sich so sehr leicht machen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://liechtenecker.at/wie-frei-sind-medien/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> <item><title>Was wollen Journalisten auf einer Website?</title><link>http://liechtenecker.at/was-wollen-journalisten-auf-einer-website/</link> <comments>http://liechtenecker.at/was-wollen-journalisten-auf-einer-website/#comments</comments> <pubDate>Tue, 06 May 2008 07:07:47 +0000</pubDate> <dc:creator>Susanne Liechtenecker</dc:creator> <category><![CDATA[Blogeintrag]]></category> <category><![CDATA[Internet]]></category> <category><![CDATA[PR]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.liechtenecker.at/?p=271</guid> <description><![CDATA[Eine Internet-Zielgruppenstudie &#8220;Journalisten 2000&#8243; ergab, dass das Angebot von Unternehmensseiten für die Presse weit von deren Wünschen entfernt ist. Es wurden das Angebot der 50 größten deutschen Industrie-Unternehmen, der 15 größten Banken und Versicherungen, der 10 größten Städte, Verbände und Parteien mit den Wünschen von 600 befragten Journalisten verglichen. Ein Ergebnis: Der &#8220;Presse&#8221; Button fehlt. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Eine <a
href="http://www.unipr.ac.at/sommer/thesis/doc/jahn_missachten_2001.pdf">Internet-Zielgruppenstudie &#8220;Journalisten 2000&#8243;</a> ergab, dass das Angebot von Unternehmensseiten für die Presse weit von deren Wünschen entfernt ist.</p><p>Es wurden das Angebot der 50 größten deutschen Industrie-Unternehmen, der 15 größten Banken und Versicherungen, der 10 größten Städte, Verbände und Parteien mit den Wünschen von 600 befragten Journalisten verglichen.</p><p>Ein Ergebnis: Der &#8220;Presse&#8221; Button fehlt. Ich denke, es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, einen eigenen Navigationsbutton &#8220;Presse&#8221; einzurichten. Journalisten sind ungeduldig, sie haben Redaktionsschlüsse, sie haben keine Zeit. Information muss deshalb rasch auffindbar und schnell zugänglich sein. Die Nachfrage der befragten Journalisten lag bei 100%, das Angebot bei 55%.</p><p>Gibt es keinen eigenen Pressebereich, so gibt es meist auch keine Angaben darüber wer der Presseverantwortliche für das Unternehmen bzw. der Ansprechpartner für Journalisten ist. Die Nachfrage nach Namen und E-Mail-Adresse des Presseverantwortlichen liegt bei 100%, das Angebot bei 56 bzw. 43%.</p><p>Ergebnisse im Überblick:</p><ul><li>Navigationsbutton für &#8220;Presse&#8221;: Nachfrage 100%, Angebot 55%</li><li>Name des Pressesprechers: Nachfrage 100%, Angebot 56%</li><li>E-Mail-Adresse des Pressesprechers: Nachfrage 100%, Angebot 43%</li><li>Indexorientierte Suchfunktion: Nachfrage 89%, Angebot 12%</li><li>Downloadmöglichkeit von Bildmaterial: Nachfrage 84%, Angebot 26%</li><li>Downloadmöglichkeit von Pressetexten: Nachfrage 78%, Angebot 17%</li><li>Call-back-Button: Nachfrage 78%, Angebot 1%</li><li>Wegbeschreibung: Nachfrage 53%, Angebot 29%</li><li>Geschlossener Bereich für Journalisten: Nachfrage 44%, Angebot 1%</li></ul><p>Ich nehme an, dass es immer noch bei vielen &#8211; auch bei großen Unternehmen &#8211; Nachholbedarf in diesen Punkten gibt.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://liechtenecker.at/was-wollen-journalisten-auf-einer-website/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Fälle wie Amstetten und seine Auswirkungen auf Werbung</title><link>http://liechtenecker.at/faelle-wie-amstetten-und-seine-auswirkungen-auf-werbung/</link> <comments>http://liechtenecker.at/faelle-wie-amstetten-und-seine-auswirkungen-auf-werbung/#comments</comments> <pubDate>Tue, 29 Apr 2008 15:44:14 +0000</pubDate> <dc:creator>Susanne Liechtenecker</dc:creator> <category><![CDATA[Blogeintrag]]></category> <category><![CDATA[Marketing]]></category> <category><![CDATA[PR]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.liechtenecker.at/blogeintrag/faelle-wie-amstetten-und-seine-auswirkungen-auf-werbung/</guid> <description><![CDATA[Nachdem Österreich momentan im Mittelpunkt der weltweiten Öffentlichkeit steht, aufgrund der bizarren und widerwärtigen Vorgänge im Keller des Josef F., werden auch ursprünglich harmlos geglaubte Situationen in Werbesujets plötzlich zweideutig. So hatten zwei Kollegen von mir heute einen Termin bei einem Kunden und präsentierten dabei ein illustriertes Printsujet. Darauf zu sehen: Ein älterer Mann, der [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Österreich momentan im Mittelpunkt der weltweiten Öffentlichkeit steht, aufgrund der bizarren und widerwärtigen Vorgänge im Keller des Josef F., werden auch ursprünglich harmlos geglaubte Situationen in Werbesujets plötzlich zweideutig.</p><p>So hatten zwei Kollegen von mir heute einen Termin bei einem Kunden und präsentierten dabei ein illustriertes Printsujet. Darauf zu sehen: Ein älterer Mann, der auf der Couch sitzt, die Zeitung in der Hand hält und in Richtung Fenster schaut. Dieses schließt gerade seine Enkelin, weil darunter der Heizkörper heizt, damit keine Wärme verloren geht. Das ganze dreht sich also um Energieeffizienz. Reaktion vom Kunden: &#8220;Das können wir nicht nehmen, gerade in Zeiten von Amstetten, wo doch dieser Mann fast schon lüsternd in Richtung Mädchen schaut.&#8221; Somit wird der Opa gegen die Oma ausgetauscht!</p><p>Einerseits verstehe ich die Reaktion vom Kunden, andererseits erinnert es mich fast schon an amerikanische Verhältnisse, wo Kinder nicht einmal nackt im Bad herumlaufen dürfen, weil das schon als gefährlich angesehen wird. Ich denke, momentan hat man es als Mann recht schwer, weil man sofort als potentieller Täter verdächtigt wird.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://liechtenecker.at/faelle-wie-amstetten-und-seine-auswirkungen-auf-werbung/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Corporate Blogs</title><link>http://liechtenecker.at/corporate-blogs/</link> <comments>http://liechtenecker.at/corporate-blogs/#comments</comments> <pubDate>Fri, 14 Mar 2008 14:19:03 +0000</pubDate> <dc:creator>Susanne Liechtenecker</dc:creator> <category><![CDATA[Blogeintrag]]></category> <category><![CDATA[Blog]]></category> <category><![CDATA[Online-PR]]></category> <category><![CDATA[PR]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.liechtenecker.at/blogeintrag/corporate-blogs/</guid> <description><![CDATA[Gestern habe ich folgenden Artikel im Wirtschaftsblatt gefunden: Blogs können die Transparenz eines Unternehmens in Bezug auf soziale Verantwortung deutlich erhöhen &#8211; und das zu weitaus niedrigeren Preisen als bei anderen Medien. Doch es gibt viel zu beachten. &#8220;Wir wollten einen Nachhaltigkeitsbericht 2.0 machen&#8221;, sagt Thomas Lutz, Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Österreich, über den [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich folgenden Artikel im Wirtschaftsblatt gefunden:</p><p>Blogs können die Transparenz eines Unternehmens in Bezug auf soziale Verantwortung deutlich erhöhen &#8211; und das zu weitaus niedrigeren Preisen als bei anderen Medien. Doch es gibt viel zu beachten.</p><p>&#8220;Wir wollten einen Nachhaltigkeitsbericht 2.0 machen&#8221;, sagt Thomas Lutz, Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Österreich, über den CSR-Blog &#8220;<a
href="http://mscitizenship.spaces.live.com/">Citizenship@ Microsoft Österreich</a>&#8220;.</p><p>In dem Blog werden in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Berichte zur sozialen Verantwortung des Konzerns veröffentlicht.</p><p>Hintergrund ist nicht zuletzt, dass Microsoft häufig Intransparenz vorgeworfen worden war &#8211; auch in Hinblick auf die Open-Source-Diskussion. Durch Blogs wie den CSR-Blog soll Offenheit vermittelt werden. An und für sich wird die Seite von mehreren Mitarbeitern bearbeitet, Hauptautorin ist aber Ute Hennig, Community-Affairs-Managerin bei Microsoft Österreich: &#8220;Der Vorteil ist, dass ich die Stakeholder informeller informieren kann als etwa in einer Presseaussendung&#8221;, sagt sie. Das erhöhe die Glaubwürdigkeit.</p><p>Ein Gedanke, den auch Roman Mesicek, Geschäftsführer der CSR-Plattform RespACT, bestätigt: der Blog gebe einen unkomplizierteren Blick auf das Thema als ein Hochglanz-Nachhaltigkeitsbericht, der mehrfach redigiert worden ist; zudem sei der Kontakt mit dem Autor direkter.</p><p>&#8220;Dennoch darf man nicht vergessen&#8221;, sagt Mesicek, &#8220;dass es hier um Kommunikationsinstrumente geht.&#8221; Ein Blog wirkt zwar informeller, beinhaltet aber nach wie vor voreingenommene Informationen.</p><p>Als einen Erfolgsfaktor für einen CSR-Blog sieht Mesicek somit die Authentizität: Was wie Werbung klingt, wird von den Lesern sicher nicht angenommen.</p><p>Zudem sei es wichtig, dass die Leser wissen, wer schreibt und welche Funktion er im Unternehmen hat. &#8220;Im Idealfall würden alle für den Blog schreiben, die in den CSR-Prozess involviert sind&#8221;, sagt Mesicek. Das würde die Glaubwürdigkeit zusätzlich erhöhen.</p><p>Anspruchsvolle Leser. Darüber hinaus müssen sich die Unternehmen klar sein, wer die Zielgruppe des Blogs ist. Diese konzentriert sich bei CSR-Blogs auf wenige Stakeholder, etwa NGOs.</p><p>Das sind nicht viele, dafür sind diese aber anspruchsvoll. &#8220;Daher blogge ich auch nicht zu viel, sondern präsentiere die Themen auf einer soliden Basis&#8221;, erläutert Ute Hennig. Schließlich ist es beim Inhalt wichtig, sich auf ein Thema &#8211; eben CSR &#8211; zu konzentrieren und nicht zu anderen Themen abzugleiten; da das Schreiben eines Blogs nichts kostet, wäre die Versuchung da groß.Technisch empfiehlt Lutz, Möglichkeiten wie RSSFeeds und Kommentare zu schaffen; gerade letzteres schaffe Austausch und Communities. Im Idealfall gibt es Vernetzungen von und zu anderen Blogs &#8211; in der &#8220;Blogosphäre&#8221;.</p><p>Lutz verlinkt etwa von seinem eigenen Blog auf den CSRBlog.</p><p>Doch gerade die Verlinkungen zwischen CSR-Blogs dürften schwer fallen: &#8220;Es gibt leider noch viel zu wenig Blogs dieser Art&#8221;, bedauert Mesicek. Das regelmäßige Füllen mit Inhalten werde derzeit noch als zu viel Arbeit angesehen.</p><p>International sind neben Microsoft der McDonalds-Blog &#8220;<a
href="http://csr.blogs.mcdonalds.com/">Open for Discussion</a>&#8221; und der <a
href="http://www.benettontalk.com/">Benettontalk</a> erwähnenswert.</p><p>Ich persönlich finde es gut, wenn Unternehmen sich für die Öffentlichkeit vermehrt über diesen Weg öffnen. Ich denke, ein Blog kann zu einer win-win Situation führen von Konsument und Unternehmen, denn das Unternehmen kann schneller Informationen in der Öffentlichkeit kommunizieren und erhält schnelles Feedback. Der Konsument kann mit dem Unternehmen leichter Kontakt aufnehmen und erhält mehr Einblick &#8211; im Besten Fall.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://liechtenecker.at/corporate-blogs/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Internetnutzer trinken Bier und sehen Pornos</title><link>http://liechtenecker.at/internetnutzer-trinken-bier-und-sehen-pornos/</link> <comments>http://liechtenecker.at/internetnutzer-trinken-bier-und-sehen-pornos/#comments</comments> <pubDate>Thu, 13 Mar 2008 14:50:35 +0000</pubDate> <dc:creator>Juergen Liechtenecker</dc:creator> <category><![CDATA[Blogeintrag]]></category> <category><![CDATA[Behürden]]></category> <category><![CDATA[Online-PR]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[PR]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.liechtenecker.at/blogeintrag/internetnutzer-trinken-bier-und-sehen-pornos/</guid> <description><![CDATA[<p>Der Chef der oppositionellen, rechtskonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit Polens, <a
href="http://www.pis.org.pl/" target="_blank">Jaroslaw Kaczynski</a>, hatte in einem Interview für die Partei-Website www.pis.org.pl erklärt, dass sich Internet-Benutzer leicht manipulieren ließen, Bier trinken und sich Pornofilme im Web anschauen würden. Laut PR-Experten ist die Aussage des Ex-Ministerpräsidenten "das Schlimmste", was der PiS seit der verlorenen Parlamentswahl vom Oktober 2007 passiert sei.  Eine richtige PR-Katastrophe.</p>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der Chef der oppositionellen, rechtskonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit Polens, <a
href="http://www.pis.org.pl/" target="_blank">Jaroslaw Kaczynski</a>, hatte in einem Interview für die Partei-Website www.pis.org.pl erklärt, dass sich Internet-Benutzer leicht manipulieren ließen, Bier trinken und sich Pornofilme im Web anschauen würden. Laut PR-Experten ist die Aussage des Ex-Ministerpräsidenten &#8220;das Schlimmste&#8221;, was der PiS seit der verlorenen Parlamentswahl vom Oktober 2007 passiert sei.  Eine richtige PR-Katastrophe.</p><p> In dem Interview äußerte sich Kaczynski kritisch über die Idee, bei Wahlen die Stimmenabgabe im Internet zu ermöglichen. &#8220;Ich bin nicht positiv dazu eingestellt, dass ein junger Mensch, der vor einem Computer sitzt, sich Filme und Pornografie anschaut sowie Bier trinkt, abstimmt, wenn er vielleicht dazu Lust hat&#8221;, sagte der PiS-Chef.</p><p>&#8220;Das zeigt, dass Jaroslaw Kaczynski im 19. Jahrhundert stehen geblieben ist, während die Welt vorwärtsgegangen ist. Das zeigt, warum er verloren hat&#8221;, kommentierte Eryk Mistewicz, Experte für Polit-Marketing, gegenüber der Zeitung &#8220;Dziennik&#8221;. Menschen, die zwar wüssten, wer Cicero war, aber nicht , was Google sei, würden verlieren.</p><h4>Ruhestand</h4><p>Der Soziologe Jaroslaw Flis meinte gegenüber der Zeitung, dass der PiS-Chef mit seiner Aussage am meisten sich selbst schade. &#8220;Diese Äußerung ist ein Zeichen der Trennung Kaczynskis von der Realität. Vielleicht ist es schon Zeit, in den politischen Ruhestand zu terten&#8221;, so Flis.</p><p>Jaroslaw Kaczynski gilt als Mann mit Phobien gegen fortschrittliche Technologien. Im Wahlkampf war ihm im vorigen Herbst vorgehalten worden, er verfüge weder über einen Führerschein noch über ein eigenes Bankkonto noch über ein Handy.</p><p>Ein extrem schlechtes Beispiel, wie Politik und die neuen Medien nicht Hand in Hand gehen.</p><p>(Quelle: APA)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://liechtenecker.at/internetnutzer-trinken-bier-und-sehen-pornos/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
