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> <channel><title>Liechtenecker &#187; Paid Content</title> <atom:link href="http://liechtenecker.at/tag/paid-content/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://liechtenecker.at</link> <description>Liechtenecker steht für ansprechendes Webdesign und nachhaltiges Onlinemarketing.</description> <lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 10:57:29 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator> <item><title>Online Journalismus versus Paid Content</title><link>http://liechtenecker.at/online-journalismus-versus-paid-content/</link> <comments>http://liechtenecker.at/online-journalismus-versus-paid-content/#comments</comments> <pubDate>Wed, 20 Jan 2010 08:40:37 +0000</pubDate> <dc:creator>Juergen Liechtenecker</dc:creator> <category><![CDATA[Blogeintrag]]></category> <category><![CDATA[Online Journalismus]]></category> <category><![CDATA[Paid Content]]></category> <category><![CDATA[Tablet PC]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://liechtenecker.at/?p=1551</guid> <description><![CDATA[Jeder Webbesucher unter uns ist es gewöhnt, jederzeit kostenlos Zugriff auf Schlagzeilen aus aller Welt zu bekommen. Egal ob es sich dabei um aktuelle News, Fotoreportagen oder Nachschlagewerke handelt. Doch woher kommt diese unerschöpfliche Contentquelle? Wenn wir uns auf den journalistisch erzeugten Webinhalt beziehen, steckt natürlich meist neben harter Arbeit auch eine wirtschaftliche Absicht dahinter. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Webbesucher unter uns ist es gewöhnt, jederzeit  kostenlos Zugriff auf Schlagzeilen aus aller Welt zu bekommen. Egal ob es sich  dabei um aktuelle News, Fotoreportagen oder Nachschlagewerke handelt. Doch  woher kommt diese unerschöpfliche Contentquelle? Wenn wir uns auf den  journalistisch erzeugten Webinhalt beziehen, steckt natürlich meist neben <span
style="text-decoration: line-through;">harter</span> Arbeit auch eine wirtschaftliche Absicht dahinter. Bisher durch Werbung  finanziert, überlegt sich der Onlinejournalismus neue Einnahmequellen. Beim  aktuellen Beispiel der New York Times &#8220;<a
href="http://nymag.com/daily/intel/2010/01/new_york_times_set_to_mimic_ws.html">Ready to Charge Online-Reader</a>&#8221;  geht es gerade um eine Veränderung der bisher kostenlosen Inhalte, auf bezahlte  Abonnements.</p><p><img
title="paidcontent" src="http://images.liechtenecker.at/2010/01/paidcontent.png" alt="zeitungen und laptop" /></p><h3>Finanzierungsmodell</h3><p>Ursprünglich waren die Internetauftritte der klassischen  Printmedien eine Ergänzung oder teilweise Spiegelung der schon existierenden  Printinhalte. Dies bedeutete viel Zusatzarbeit für eine doppelte  Veröffentlichung. Nachdem auch reine Onlinenewsauftritte hinzukamen und die  Leserzahlen nach oben kletterten, entwickelte sich die Priorität der Onlineschlagzeilen  immer stärker nach vorne. Eigene Onlineredaktionen wurden gebildet und die  Artikel immer aktueller, als beim nachherigen Druck geschalten. Heute gibt es  exklusive Onlineinhalte, ja sogar reine Onlinejournalisten. Doch neue  Ressourcen bedeuten auch neue Kosten. Das bisherige Finanzierungsmodell dessen,  beschränkte sich großteils auf Bannerwerbung. Ein Problem haben diese heiß  geliebten Banner jedoch bekommen: Die Art von Werbeform ist &#8220;etwas&#8221;  überbeansprucht worden, sodaß die Klickraten langsam aber doch gegen null  pendeln. Daher müssen wieder anderen Einnahmequellen, wie zum Beispiel die des  Abos, ins Tageslicht gerückt werden.</p><h3>Paid Content?</h3><p>Da auch die New York Times schon länger über neue  Einnahmequellen rätselt, fiel die Entscheidung zu bezahlten Inhalten. Innerhalb  des neuen Modells sollen einige ausgewählte Artikel zeitlich gratis angeboten  werden, bevor einem das Abonnement nahe gelegt wird. Ich kann mir nicht gerade  vorstellen, dass diese Methode die Leserzahlen ins Unermessliche steigern wird.  Den Kritikpunkt sehe ich deutlich im Unterschied zu vorher. Es wird eigentlich  nicht mehr geboten, sondern es soll für die bisherige Form plötzlich bezahlt  werden. Bezahlmodelle sind immer sehr tückisch.</p><h3>Qualitätsjournalismus</h3><p>Manche Stimmen meinen, dass sie bereit wären für besonders  qualitative Beiträge, welche auch sicherlich in der NY-Times online vorkommen, etwas zu bezahlen. Das sehe ich nicht so, denn es gibt schon jede  Menge qualitativer Contentanbieter im Netz, jenseits vom klassischen  Journalismus. Das polarisierende Internetmanifest trifft in Punkt 2 folgende  Aussage:<cite>&#8220;Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner  Schlüssellochfunktion beraubt &#8211; zum Glück. Es bleibt nur die journalistische  Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.&#8221;</cite> Hierzu kann man sich natürlich die Frage stellen, ob der klassische  Journalismus im Web nicht passé ist? Immer mehr Nutzer informieren sich  aufgrund der Aktualität und Exklusivität auf Blogs. Wenn dieser qualitative  Inhalte hat, findet er auch dementsprechende Leser und bedarf keinen journalistischen Idealen oder Formen.</p><p>Letztendlich ist Print ja nicht der Kern des Journalismus, sondern nur ein beliebiger Inhaltsträger. So sollte es insofern egal sein und ob der Journalist eine dementsprechende Ausbildung hat oder nicht, ist mir als Inhaltsempfänger ebenso nicht wichtig.</p><h3>Neue Erlebnisse schaffen</h3><p>Die Lösung kann nicht die sein, dass man für bisher frei  zugängliche Inhalte plötzlich etwas zahlen muss. Sondern neue Finanzierungs-  und Darstellungsmodelle müssen her, welche vor allem den technischen  Entwicklungen entsprechen. Besonders die neuen Errungenschaften, wie E-Book  Reader oder Tablet-PCs, werden hier in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen.  Stichwort: User Experience. Somit sollte das Medienerlebnis auf verschiedene  Medienkanäle übertragen werden, um damit einen Vorsprung gegenüber etablierten  Blogs zu haben. Ich bezahle sehr gerne für gute Zeitschriften, aber hier liebe  ich auch das Erlebnis des Umblätterns, den Geruch etc. Darauf sollten sich die Verlage konzentrieren und passend dazu ein Geschäftsmodell überlegen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://liechtenecker.at/online-journalismus-versus-paid-content/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> </channel> </rss>
