03 Apr

Die Marketing-Agentur Vdot Media aus Kanada hat ein paar Praxisbeispiele für klickfreundliches Newsletter-Design veröffentlicht:

  • Alles gelernte W3C-CSS vergessen und zurück zu den Tabellen – Mail Clients können leider nur OLD-School Html interpretieren
  • Inline Styles ohne Ende verwenden – bei Offline Betrachtung siehts sonst grauslich aus
  • Keine Hintergrundbilder verwenden – diese werden nicht von allen Clients angezeigt oder sogar blockiert und Content ist auch King’ bei E-Mail-Marketing Aktionen
  • Unbedingt Alternativ-Texte für die Bilder verwenden – Outlook z. Bsp.stellt die Bilder nicht gleich dar, diese müssen erst manuell runtergeladen werden
  • Absolute Pfade verwenden – Relative Pfade können schon mal bei schnellerem Erstellen passieren
  • Das E-Mail sollte keine grosse Filegröße erreichen – Der Transfer kostet mehr Geld und die Performance leidet beim Empfänger
  • Kein Rich-Media verwenden – Ein E-Mail Client ist kein Browser und hat nicht die dementsprechenden Plug-Ins zur Verfügung
  • Für kleine Bildschirmgrößen designen – Vorschau- oder Mailfenster sind wesentlich kleiner und/oder schmäler als Browserfenster

Gutes Design wird die Klickraten innerhalb der Kampagne erhöhen. Bitte auch nicht auf eine alternative Textversion vergessen und den Newsletter in verschiedenen Mail-Clients testen. Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht eine kleine Testusergruppe zusammenzustellen, bevor die ganze Kampagne versendet wird.

Claus Wagner

05. April 2008

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Hallo und guten Tag,
das sind ja schöne Tipps, die Vdot Media gibt. Aber sinnig halte ich sie nicht. Ich möchte zwar nicht der ewig gestrige sein, aber HTML Newsletter und E-Mail Clients passen auch heute noch nicht zusammen. Daher, gerade bei großen Newsletter-Adressatenkreisen, bei denen nicht bekannt ist wie und wo der Newsletter empfangen wird: Einfach auf HTML verzichten. Das macht den Newsletter kleiner und er kann auf jedem Endgerät angeschaut werden.

Statt “Alles gelernte W3C-CSS vergessen und zurück zu den Tabellen – Mail Clients können leider nur OLD-School Html interpretieren” lieber auf den guten alten Textnewsletter setzen. Nicht die Bildlein machen die K(l)icks, das Thema und die Inhalte.

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