20 Feb

Seit kurzem besitze ich einen BlackBerry. Natürlich war ich gleich neugierig und habe ein paar meiner Webseiten über den Handybrowser ausprobiert. Die Ergebnisse waren gar nicht so schlecht, allerdings etwas ungewöhnlich. Grundsätzlich erkennt der Handybrowser den semantischen Aufbau der Webseite, die Grafiken werden angezeigt, somit wird das Logo richtig an 1. Stelle gelistet. Danach die Navigation der Webseite, auch gut. Dann der Content gut lesbar. Navigieren war eigentlich auch keine Herausforderung. Was ich wirklich spannend finde, dass sogar Teile des Stylesheets übernommen werden.Der Hintergrund ist grau, die Links sind formatiert, das liegt aber sicherlich daran, daß es sich um ein modernes Gerät handelt.

Ich bin sicher kein Mobile-Spezialist, aber es wird sicher in Zukunft für den Allround Webdesigner wichtiger Handhelds nicht außer Acht zu lassen.

Es besteht allgemein eine Möglichkeit über den Media Typ: CSS, Handhelds mit einem speziellen Stylesheet anzusprechen um entsprechenden abgespeckten aktuelleren Inhalt anzuzeigen. Ich habe das in meinem Blog integriert und so vereinfacht, dass ich die 2 rechten Spalten nicht anzeige, sondern nur den aktuellen Inhalt. Den Footer lass ich wegen dem Impressum integriert.

CSS Code: <link rel="stylesheet" type="text/css" href="mobile.css" media="handheld" />

Mal sehen inwieweit sich das Mobile Internet etablieren kann. Aktuell hat gerade in Barcelona der Mobile World Congress stattgefunden, wo ja das drahtlose Internet als Zukunftsalltag herbei geschworen wird. Klar drängt sich hier Google und Apple nach vorne (Iphone und GooglePhone), bin aber dennoch der Meinung, dass es aufgrund der hohen Roaming Kosten noch etwas dauern wird, bis sich dieser Markt durchsetzen kann.

Zusammenfassend sei gesagt, daß man mit einem gutem semantischen Aufbau nichts falsch macht und die Einbindung eines handheld.css sicher auch nicht schaden kann, aber allzuviel Energie stecke ich zumindest in dieses Thema (noch) nicht.

Susanne

20. Februar 2008

1

Ich denke auch, dass mobiles Internet Zukunft hat. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis sich auch hier die Preise anpassen. So ist es ja jetzt schon bei One möglich gratis Emails zu senden oder zu empfangen. Das wäre vor einiger Zeit noch undenkbar gewesen. Beim mobilen Internet wird das schon noch kommen. Die Frage ist wann.

Webstandard-Team

20. Februar 2008

2

Das dem mobilen Web die Zukunft gehört wird mittlerweile seit Jahren propagiert, nur passieren tut nicht viel. Letztendlich steht und fällt alles mit den Preisen und den technischen Möglichkeiten (haben sich im Vergleich zu den Preisen den Kundenwünschen angenähert ), erst dann wird sich die Breite Masse diesem Markt erschließen. Zumindest ist die preisliche Entwicklung inbesondere des letzten Jahres, durchaus positiv. Aber wirklich günstig ist es noch(!) nicht.

Juergen

20. Februar 2008

3

Ich glaube auch, dass eher ein Wunschdenken seitens der Mobilfunk und Handyhersteller vorliegt. Der Markt ist dermassen heiß umkämpft, dass Trends eher Marketingstrategien weichen müssen ;)

4

[...] diesem Blog funktionert der Browser sehr gut, aber er ist ja auch semantisch richtig aufgebaut [...]

5

[...] bedeutet “Mobile Fusion”. Ich könnte mir es so vorstellen, dass man mit einem mobile.css den MoFuse-Link an oberster Stelle anzeigt, sozusagen als Mobile-Feed. In der Sidebar bietet das [...]

Kommentar abgeben

Ihre Emailadresse wird niemals weitergegeben oder zweckentfremdet