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Google erweitert Werbefelder

Die Vorarbeiten laufen, Google wird möglicherweise sehr bald den Werbedienstleister Doubleklick übernehmen. Die EU Kommission hat erstmal nichts dagegen. Ein alternatives Handy-Betriebssystem namens Android ist bereits entwickelt. Zunächst soll das Angebot kostenlos sein. Erst wenn es Zusatznutzen für den Werber gibt – etwa, indem Nutzer auf Angebote in ihrer direkten Umgebung hingewiesen werden können –, will Google mit Handy-Werbung auch Geld verdienen.

Werbevideos als Suchergebnis

Vor zwei Wochen hat Google in den USA mit einem Test von Video-Werbung auf seinen Suchergebnisseiten begonnen. Bei guten Testergebnissen könnte das Werbetool auch in Europa eingeführt werden. Die derzeitige Version ist noch recht unauffällig, erst wenn der Plus-Button neben der Textanzeige angeklickt wird, wird das Werbevideo angezeigt.

Interessenten für das neue Modell gibt es schon. Publicis, der weltweit viertgrößte Werbekonzern, wird künftig für Kunden Werbefilme produzieren und mit der Stichwort-Suche von Google vernetzen. Das Ziel: Es sollen nur jene die Videos zu sehen bekommen, die sich auch wirklich dafür interessieren.

Über die Ende 2006 aufgekaufte Videoplattform YouTube hat Google schon bisher Werbespots verbreitet. Langfristig könnten Anzeigen bei Google generell bildlastiger werden, indem Textanzeigen um Bilder ergänzt oder kleine Vorschaubilder zu Video-Anzeigen angezeigt werden. Die Kosten pro Klick sollen für Werbekunden gleich bleiben – vorerst.

  • 1 Julia
    Antworten

    Das wichtigste hierbei ist wahrscheinlich, wirklich darauf zu achten den Nutzer nicht zu nerven – Videos als erwünschten Inhalt ja, aber plötzlich aufflammende Videos nicht. Das Handy als sehr intimes Medium verträgt so etwas noch schlechter als der PC. Wenn die Werbenden es also schaffen, spannenden Content zu kreieren, der nicht wie Werbung daherkommt, wird das Konzept bestimmt erfolgreich.

  • Antworten

    Vielen Dank für deinen Kommentar!

    In Chigago gabs angeblich einen Versuch gratis Handys mit gratis Telefontarif. Ich denke, da würden viele auch die nervende Werbung am Handy dafür in Kauf nehmen.

    Ich warte nur noch, daß es gratis Internetzugang gibt.

  • 3 Julia
    Antworten

    Ja, das stimmt, ist aber eine ganz andere Situation, oder? Konzepte mit “Gratis-XY gegen Werbung” oder sogar Geld gegen Werbung wie z.B. http://www.geldfunk.de, bei denen man für Werbe-SMS ein paar Cent bekommt sehe ich in letzter Zeit häufiger, nicht nur in Deutschland. Ein neuseeländischer Anbieter wäre z.B. http://hoohaa.co.nz/. Kostenlose Handyspiele mit Werbeeinblendungen, wie unser Unternehmen sie anbietet, werden ja auch freudig aufgenommen. Die Hauptsache ist, der Kunde hat das Gefühl er bekommt eine Gegenleistung für das “Ertragen der Werbung” – was bei Werbevideos ja nicht der Fall ist, solange sie nicht witzig, skurril oder spannend sind.

  • Antworten

    Also die Idee mit Geldfunk ist mir gänzlich neu. Interessanter Ansatz, obwohl wahrscheinlich eher Zielgruppe <25 oder?

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