22 Apr

Für alle jene, die sich fragen welches CMS sie denn für Ihr Webprojekt anwenden sollten könnte dieses kostenlose E-Book eine kleine Stütze sein.

Zehn Content Management Systeme wurden gegenübergestellt:

  • Drupal
  • Joomla!
  • TYPOlight
  • TYPO3
  • OpenCms
  • CMS made simple
  • PostNuke
  • basecmp
  • AxCMS.net
  • eZ Publish

Verglichen wurde unter anderem (auch in einer Featuretabelle) der Funktionsumfang, Benutzer, Rollenverwaltung, Back-End, Layout, Templates.

Für einen schnellen Überblick könnte das PDF ausreichen, allerdings geht es nicht sehr in die Tiefe. Mir persönlich fehlen besonders die Eckpunkte Accessibility – Barrierefreiheit oder Browserkompatibilität und verfügbare Plug-ins der jeweiligen Systeme.

Selber konnte ich bisher nur Erahrung mit Joomla!, Drupal und TYPOlight machen. Letzteres ist sehr gut für kleinere Seiten einsetzbar, Drupal hat mir wegen seiner Flexibilität gefallen. Den Output von Joomla! ist nur über sehr umständliche Wege barrierearm zu gestalten. Hier wird schon lange eine tabellenfreie Version versprochen.

By the Way: Wie siehts eigentlich mit Wordpress als CMS aus. In der 2.5er Version wurde ja als Feature darüber gesprochen, allerdings konnte ich keine wesentlichen CMS Features in der Version erkennen bis jetzt. Grundsätzlich ist mir für kleine Webauftritte Wordpress am liebsten, auch wenn es sich um keinen Blog handelt.

Webstandard-Team

22. April 2008

1

Linkziel: “Error 404 – Not Found” ;o(

Juergen

22. April 2008

2

Sorry. Link müsste jetzt wieder funktionieren.
Schönen Tag noch!

Holger

22. April 2008

3

@author: Joomla ist eigentlich recht leicht tabellenlos hinzubekommen. Seit Version 1.5 ist es erlaubt für den Code Output eigene Templates zu nutzen. Ähnlich wie beispielweise das comments.php Template bei WP bei dem man genau die Ausgabe der Kommentare steuern kann.
Grosser Fehler ist jedoch das das Entwicklerteam die Basisversion mit einem Template versehen hat, dass dieses Feature eben nicht nutzt…daher haben auch alle nach wie vor weiterhin den Eindruck das auch Joomla 1.5 nur mit Core Änderungen tabellenlos gemacht werden kann.
Einfach mal das ebenfalls mitgeieferte “Beez” Template aktivieren und dann auf die Suche nach Tabellen gehen…

Und was mir noch zum Thema “Blogsystem als CMS” einfällt: Was ist eigentlich mit Expression Engine? Sehr schönes System, ähnlich wie WP aber mit mehr Profifeatures und etwas stabiler…läßt sich als kleines Blogsystem ebenso einsetzen wie als komplettes CMS

Juergen

22. April 2008

4

Das ist ja der Knackpunkt, man muss Joomla erst semantischer machen. Es gibt ja auch das Zen Team welches mit halbwegs validem Code daherkommt.

Aber wehe man verwendet ein Plugin z.Bsp.: für ein nettes Formular, da wirds dann schon schwieriger.

Grundsätzlich wurde bei Joomla nicht als Kernwert darauf geachtet, aber ich denke das Team kommt um das Thema Accessibility in Zukunft nicht herum.

Holger

23. April 2008

5

Ja, aber das liegt mitlerweile nicht mehr am System, sondern an dem genutzten Template und oder/oder der Erweiterung.
Ich kann mir mein WP auch mit einem nichtvaliden Plugin oder Template zerschießen. Dafür kann dann das System nix. Problem ist nur das WP, EE, MT whatever “out-of-the-box” valide und tabellenlos daherkommen…Joomla eben nicht, man kann es aber seit 1.5 mit zwei klicks im Backend (Template wechseln…) dazu machen.
Die Entwickler haben die Entwicklung nur viele Jahre verschlafen und tuen jetzt nix dagegen die Vorurteile die sich über die Jahre aufgebaut haben, wieder abzubauen.
Da muß ich dir recht geben. Es scheint das dem Thema nicht die Gewichtung zukommt die es eigentlich verdient.

Juergen

23. April 2008

6

Da hast schon recht, wobei ich mir bei WP schwerer tu, einen invaliden Code mit Plugins zu erzeugen. Joomla sollte mehr Öffentlichkeitsarbeit in diese Richtung leisten, denn das CMS und sein Team ist stark und erfahren.

Ich finde übrigens deinen Webauftritt cool und ansprechend. Ich hatte so eine Idee mit Kirschen und erfrischenden Webseiten vor einiger Zeit.

Hoffe es geht gut mit der Selbständigkeit mit der ich schon solange liebäugle…

Holger

23. April 2008

7

Vielen dank für dein Lob. Bin schon länger Selbstständig, habe aber fast nur im CMS Templatebereich gearbeitet und beginne erst jetzt verstärkt auch an Kundenprojekten zu arbeiten. Alles in allem war es aber wohl eine der besten Entscheidungen die ich getroffen habe…insbesondere als Designer braucht man ja nicht viel am Anfang, das Risiko ist also überschaubar.
Also wenn du mal ein paar Tipps brauchst, sag bescheid;-)

Mit der Öffentlichkeitsarbeit gebe ich dir recht: Man hat insbeondere die Designer über lange Zeit vergrault. Und selbst bei 1.5 ist die Verzahnung von Code und Design zu stark, wenn man alles von Grund auf selber designen will. Da liegen WP, EE und andere um längen weiter vorne.

Semantisches Web

19. Juni 2009

8

Gute Gegenübersstellung, danke dafür. Aber hat man über die Zeit nicht sowieso für die verschiedenen Zwecke seine 2-3 Lieblingssysteme?

JohnB

07. Juli 2009

9

Super Überblick, hilft einem wirklich bei der entscheidung, vorallem wenn man so wie ich ausser joomla noch nicht viele cms systeme kennt..:-)

Markus

28. Juli 2009

10

Joomla ist aber wohl das am meist verbreiteste CMS, wobei Wordpress dem in nichts nachsteht.

Vom Handling her würde ich Wordpress sogar bevorzugen… da Joomal einiges an Know-How abverlangt und für Unerfahrene einige Hürden bereit hält. Trotzdem super Überblick

IT-Pulse

28. Oktober 2009

11

Ein brauchbares eBook, sind für mich ein paar interessante Stellen dabei.

Bezüglich Joomla bin ich schon gespannt was die (hoffentlich kommende) Rechteverwaltung in der Version 1.6 bringen wird.

Kommentar abgeben

Ihre Emailadresse wird niemals weitergegeben oder zweckentfremdet