In der Volksrepublik China konnten die hierzulande bekannten Suchriesen noch nicht Fuß fassen. Im Land der Internetzensur herrscht der Suchdienst: Baidu. Baidu hat zwar gerade Ärger mit der Musikindustrie (.mp3 Dateien können gefunden werden), möchte dennoch neue Nutzer über ein Sprachservice gewinnen.
Mittels einer normalen Telefonnummer ist ein Baidu-Mitarbeiter erreichbar, der dementsprechende Suchauskünfte gibt. Die Kosten der Anrufe sind sehr niedrig und bewegen sich bei nichtmal einem Eurocent. Ob dadurch eine höhere Bekanntheit der Suchmaschine erreicht werde kann, sei in Frage gestellt. Ich sehe diese Erweiterung eher als klassische Telefonauskunft.
Baidu arbeitet auch angeblich sehr eng mit der Regierung zusammen und ist somit für die umstrittene Internetzensur mitveranwortlich. Eine Subwebseite ist Baidu Baike, eine Wikipedia ähnliche Online-Enzyklopädie.
Die Vorarbeiten laufen, Google wird möglicherweise sehr bald den Werbedienstleister Doubleklick übernehmen. Die EU Kommission hat erstmal nichts dagegen. Ein alternatives Handy-Betriebssystem namens Android ist bereits entwickelt. Zunächst soll das Angebot kostenlos sein. Erst wenn es Zusatznutzen für den Werber gibt – etwa, indem Nutzer auf Angebote in ihrer direkten Umgebung hingewiesen werden können –, will Google mit Handy-Werbung auch Geld verdienen.
Eine der größten und einflußreichsten Internet Marktforschungsinstitute (Comscore) hat die Suchmaschinennutzung in USA (Jänner 2008) veröffentlicht: Google hat eine Reichweite von 58,5 % Yahoo am 2. Platz mit 22,2% Microsoft hat lediglich 9.8% Marktanteil Yahoo hat gegenüber Dezember 2007 wieder 0.7 % Anteile verloren, also Google holt auch in US auf. Dennoch sieht es in [...]